Bei
fossilen Brennstoffen wie Erdgas, Heizöl oder Kohle unterscheidet man zwischen dem Brennwert (H
o) und dem Heizwert (H
u). Beides sind Wärmewerte und werden in kWh/m3 angegeben. Der Brennwert bezieht sich auf die gesamte Energiemenge, die bei der Verbrennung frei wird. Er umfasst also auch die Energie, die im Wasserdampf gebunden ist, der im Verbrennungsprozess entsteht. Der Heizwert dagegen berücksichtigt diese Verdampfungswärme nicht; er ist deshalb immer niedriger als der Brennwert. Brennwertgeräte können durch Kondensation des Wasserdampfes die Verdampfungswärme sowie die fühlbare Abgaswärme weitgehend nutzen. Deshalb haben sie einen höheren Wirkungsgrad und arbeiten deutlich energiesparender als Wärmeerzeuger ohne Brennwertnutzung. Bei Brennstoffzellen-Heizgeräten wird in der Regel ein Erdgas-Brennwertkessel zur Abdeckung von Wärme-Bedarfsspitzen eingesetzt.