In der Energiewirtschaft unterscheidet man zwischen Ressourcen und Reserven. Reserven bezeichnen die Energien, die beim gegenwärtigen technischen Stand auf wirtschaftliche Weise gewonnen werden können. Ressourcen nennt man die Gesamtheit aller nachgewiesenen und geologisch vermuteten Vorkommen. Ihre Reichweite ist je nach Energieträger höchst unterschiedlich. Bei einer statischen Betrachtung, das heißt bei unveränderten Verbrauchs- und Förderbedingungen, ergeben sich für Stein- und Braunkohle ca. 580 Jahre, Rohöl und Ölschiefer ca. 70 Jahre, Erdgas etwa 65 Jahre. Allerdings werden dank verbesserter Technik immer wieder neue Lagerstätten gefunden und erschlossen. Trotzdem ist die Ressourcenreichweite der
fossilen Brennstoffe begrenzt. Deshalb wird intensiv über effizientere Nutzungsmöglichkeiten und den Einsatz von
regenerativen Energien nachgedacht.