Die Wasserstoffwirtschaft könnte auf lange Sicht die heutige Energieversorgung ablösen, die überwiegend auf
fossilen Brennstoffen basiert. Wasserstoff ist beinahe unbegrenzt vorhanden und somit prinzipiell geeignet, um den stetig steigenden Weltenergiebedarf zu decken. Man unterscheidet in der Regel drei Stufen auf dem Weg zur Wasserstoffwirtschaft: Am Anfang steht eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs durch Einsparmaßnahmen. Dieser Phase folgt eine starke Ausweitung der Nutzung
regenerativer Energien. Erst in der letzten Phase (Prognosen sagen etwa ab 2030) kann Wasserstoff in energiewirtschaftlich relevanten Größenordnungen erzeugt werden. Erdgas gilt als Brückenenergie zur Wasserstoffwirtschaft, weil es sich für die Übergangszeit als Wasserstofflieferant anbietet.