Elektrischer Strom wird heute überwiegend in großen
thermischen Kraftwerken oder Kernkraftwerken erzeugt und über ausgedehnte Versorgungsnetze an die Verbraucher geliefert. Bei der Stromerzeugung und beim Transport entstehen beachtliche Verluste. Deshalb erreicht die zentrale Stromerzeugung in der Regel nur Wirkungsgrade zwischen 40 und 50 %. Viele Großkraftwerke müssen zudem in absehbarer Zeit altersbedingt stillgelegt werden. Deshalb soll längerfristig die
dezentrale Stromerzeugung, unter anderem mit Brennstoffzellen, einen Teil der zentralen Erzeugung ersetzen. Mit Hilfe eines entsprechenden Leitsystems (
Dezentrales Energiemanagement-System) können die dezentralen Stromerzeuger zu
virtuellen Kraftwerken verbunden und in die zentralen Versorgungsnetze integriert werden.