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Brennstoffzellen-Heizgeräte sind sowohl für den Neubau als auch den Gebäudebestand geeignet. Bild: IBZ

Hohe Förderbeträge für Bauherren und Modernisierer (26.04.2017)

Brennstoffzelle für Neubau und Gebäudebestand

Wer neu baut oder die Heizung modernisiert, hat die Qual der Wahl aus einer Vielzahl an Heizungen. Im Neubau regelt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, welche Geräte überhaupt eingesetzt werden dürfen. In bestehenden Gebäuden schreibt die Energieeinsparverordnung vor, welche Technik installierbar ist. Brennstoffzellen-Heizgeräte sind gleichermaßen für die Modernisierung und die Erstinstallation einer Heizung geeignet und für beides gibt es eine attraktive Förderung.

Laut Intiative Brennstoffzelle (IBZ) sorgen Brennstoffzellen-Heizgeräte, eingestuft in die Energieeffizienzklasse A++, auf besonders sparsame Weise für Wärme und Strom im Haus. Die innovativen Anlagen sparen gegenüber Gas-Brennwerttechnik und dem durchschnittlichen Strombezug aus dem Netz über ein Drittel Energiekosten ein, gegenüber älterer Heiztechnik sogar bis zu 50 Prozent. Verschiedene Hersteller haben die Geräte im Programm und dank der üppigen Förderung im Rahmen des KfW-Programms 433 gibt es Zuschüsse zwischen 8.850 und 12.450 Euro. Damit ist die Anschaffung einer Brennstoffzelle für viele Hauseigentümer und Bauherren mittlerweile erschwinglich.

Kein regenerativer Energieerzeuger ist im Neubau zusätzlich zur Brennstoffzelle mehr notwendig. Im Vergleich zu anderen Wärmeerzeugern, wie zum Beispiel der Wärmepumpe, bietet die Brennstoffzellen-Kraft-Wärme-Kopplung noch den Vorteil der eigenen Stromerzeugung.

Im Gebäudebestand wird nur ein Erdgasanschluss benötigt, der bei jeder zweiten Wohnung in Deutschland ohnehin vorhanden ist. Somit lässt sich die innovative Technologie im Modernisierungsfall problemlos einsetzen und beispielsweise ein Niedertemperatur- oder Brennwertgerät austauschen. Nur die Abgasabführung muss angepasst werden, wofür es aber preiswerte Kunstoffeinsätze gibt.

Welche Brennstoffzellen-Heizgeräte verfügbar sind und welche Förderung es gibt, darüber informiert die IBZ unter 0800 1011447 (freecall) oder E-Mail info@ibz-info.de.

Allendorf, den 26.04.2017