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Die Wärmewende ist eine Voraussetzung für mehr Klimaschutz. Bild: Vaillant

Klimaschutz im Eigenheim (02.08.2017)

Was wollen die Verbraucher?

79 Prozent der Verbraucher finden Klimaschutz generell wichtig, 68 Prozent wollen einen persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten und 56 Prozent wünschen sich mehr Informationen zu Förderprogrammen und Energiesparmöglichkeiten. Das sind drei Ergebnisse aus einer Befragung, die Vaillant zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) durchgeführt hat. Den meisten Befragten ist klar, dass mit einem Kesseltausch das Klima am besten geschützt werden kann: 36 Prozent sehen im Tausch der Heizung und einer Änderung ihres Heizverhaltens den größten Hebel für den Klimaschutz. Erst danach folgen mit 16 Prozent die Mobilität und mit 15 Prozent der Stromverbrauch. 48 Prozent wollen in den kommenden zwei Jahren Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz an ihrem Gebäude durchführen lassen. 46 Prozent planen hingegen keine Sanierungsaktivitäten. Auf die Frage, wie sich der Sanierungsstau auflösen lässt, gaben die Befragten eine deutliche Antwort: 59 Prozent der Hausbesitzer würden Maßnahmen zur Heizkostensenkung ergreifen, wenn diese steuerlich absetzbar wären. Eine Klimaabgabe auf Öl und Gas würde von 44 Prozent akzeptiert – aber insbesondere dann, wenn diese durch gezielte Förderprogramme wieder an die Eigenheimsanierer zurückfließt. Ein weiteres Ergebnis der Befragung ist, dass Verbraucher bereits bei einer geringen Energiepreissteigerung über energetische Sanierungsmaßnahmen nachdenken: 64 Prozent der Befragten wollen dann das Beratungsangebot von Installateuren und Energieberatern in Anspruch nehmen, um geeignete Maßnahmen zu realisieren.