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Mit Erdgas lassen sich viele Geräte nutzen. Bild: IBZ

Brennstoffzelle, Hybridgeräte und Co. (06.09.2017)

Vielseitig heizen mit Erdgas

Hauseigentümer, die über einen Erdgasanschluss verfügen, können eine Vielzahl effizienter Heizgeräte nutzen. Verbraucher haben die Wahl, ob sie mit ihrer neuen Anlage nur Wärme produzieren oder auch Warmwasser und zusätzlich Strom. Erneuerbare Energien lassen sich problemlos nutzen und auch Hocheffizienztechnologien wie die Brennstoffzelle leicht installieren. Gemeinsam ist allen Geräten, dass sie intelligent, beziehungsweise smart, vom Handy oder Tablet bedient werden können. Die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) informiert, welche Möglichkeiten es heute gibt.

Grundsätzlich ist ein Erdgasanschluss oder eine Flüssiggasversorgung für alle Gasheizgeräte Voraussetzung. Es ist im Einzelfall zu prüfen, welches Modell für die jeweilige Gasart geeignet ist. Beispielsweise Brennstoffzellen-Heizgeräte sind derzeit nur mit Erdgas einsetzbar, Brennwertgeräte gibt es auch für Flüssiggas. Nachdem die Energieversorgung geklärt ist, stellen sich mehrere Fragen: Soll die Heizung auch das warme Wasser bereiten, sollen regenerative Energiequellen genutzt werden und soll die Anlage neben Wärme auch noch Strom produzieren?

Das einfachste, vergleichsweise preiswerte, aber leistungsfähige Gerät ist eine Gas-Brennwertheizung. Sie nutzt die Wärme, die im Abgas enthalten ist. In Kombination mit einem Warmwasserspeicher ist eine Komplettlösung für Wärme und Warmwasser gegeben. Soll zusätzlich die Sonne das Brauchwasser oder sogar das Heizungswasser erwärmen, ist dies mittels entsprechender Kollektoren und Speicher möglich. Die Brennwertheizung lässt sich auch mit anderen regenerativen Energien nutzen, zum Beispiel in Kombination mit einer Wärmepumpe. So genannte Hybridgeräte ermöglichen eine Nutzung von erneuerbaren Energiequellen mit Brennwerttechnik. Ganz gleich, für welche Kombination sich Hauseigentümer entscheiden, es ist immer ein Brennwertgerät plus einer weiteren Technologie im Einsatz.

Die Kraft-Wärme-Kopplung mit Brennstoffzellen oder Motoren arbeitet grundsätzlich anders. Bei der Wärmeerzeugung entsteht automatisch Strom, der zum Eigenverbrauch oder zwecks Einspeisung zur Verfügung steht. Dadurch werden Verbraucher zu Stromproduzenten im eigenen Haus. Insbesondere für die zukunftsweisende Brennstoffzelle gibt es Zuschüsse bis rund 10.000 Euro. Die Anlagen arbeiten sehr effizient und haben vergleichbare Abmessungen wie andere Gas-Kombigeräte. Die Brennstoffzelle läuft kontinuierlich und liefert so durchgängig Strom. Ein integriertes Brennwertgerät sorgt dafür, Spitzenlasten des Wärmebedarfs zu decken.

Unter 0800 1011447 (freecall) oder E-Mail info@ibz-info.de können Interessierte eine Liste der aktuellen Brennstoffzellengeräte sowie Informationsblätter über die Förderung von Brennstoffzellen-Heizgeräten bei der IBZ bestellen.

Allendorf, den 06.09.2017